Wo halten sich Jugendliche auf, wenn sie sich nach einem anstrengenden Schultag erholen wollen? Welche Orte suchen sie auf, welche Aktivitäten führen sie aus, um ihre Batterien wieder aufladen zu können? Ist es beim „Facebooken“ im Café, beim „Chillen“ mit FreundInnen oder beim Spaziergang im Wald?

Das sind die Kernfragen die im Rahmen des Sparkling Science Projektes Pause bitte! gemeinsam mit Schüler/innen aus drei Wiener Schulen beantwortet werden sollen. Im Sinne eines transdisziplinären Forschungsansatzes werden die Jugendlichen aktiv an allen Projektschritten beteiligt: angefangen von der Spezifizierung der Forschungsfragen, bis hin zur Präsentation der Ergebnisse.

Um mit dem Thema vertraut zu werden, erheben die Jugendlichen zu Beginn des Projektes mittels Videodiary ihre eigenen Erholungsorte und analysieren diese. Sie reflektieren ihre Verhaltensweisen und setzen sich mit der Bedeutung von Erholungsräumen für ihre Lebensqualität auseinander. Im nächsten Schritt messen sie die regenerativen Effekte verschiedener Räume auf psychischer wie physischer Ebene. Subjektive Wahrnehmungen können so mit den tatsächlichen restorativen Wirkungen verglichen werden. Abschließend entwickeln die SchülerInnen Strategien, wie regenerierende Wirkungen bestimmter Räume und Aktivitäten in ihren Alltag und in den Schulalltag integriert werden können. Sie schlagen Maßnahmen zur Verbesserung der Zugänglichkeit dieser Räume vor und präsentieren sie Vertreter/innen aus Stadtplanung, Umwelt und Gesundheit.

Die Ergebnisse des Projektes sind ein wichtiger Baustein in der Erforschung restorativer Wirkungen auf Jugendliche im Vergleich zu anderen Altersgruppen sowie in Abhängigkeit von unterschiedlichen Raumtypen.

BM WFW Logo RGB mit Subline positivDas Projekt wird im Rahmen des Sparkling Science Forschungsprogrammes des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft gefördert. Ziel dieses Programmes ist es die Zusammenarbeit zwischen Schüler/innen                                   und Wissenschafter/innen zu fördern.


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Die Webseite wurde vom Institut für Landschaftsentwicklung, Erholungs- und  Naturschutzplanung, Universität für Bodenkultur, Wien (Projektleitung) erstellt.